Tierische Duftstoffe

Animalische Duftnoten sind eine beliebte und extravagante Zutat in vielen Parfüms. Man sagt ihnen eine aphrodisierende Wirkung nach, daher eignen sie sich vor allem für verführerische Düfte. In der modernen Parfümerie werden animalische Nuancen aus Tierschutzgründen überwiegend synthetisch hergestellt. Erfahren Sie mehr über diese außergewöhnlichen Duftstoffe!

Moschushirsch

Animalische Duftnoten

Tierische Duftstoffe riechen warm, intensiv und sinnlich. In ihrer natürlichen Form werden sie meist aus den Duftdrüsen bestimmter Tierarten gewonnen:

  • Amber: Das kostbare Amber ist eine oftmals graue Substanz, die genau wie Bernstein am Strand angespült wird. Bis ins 19. Jahrhundert war der Ursprung der wohlriechenden Klumpen aus dem Meer ein Rätsel. Heute weiß man, dass es sich bei Amber um eine Ausscheidung aus dem Verdauungstrakt des Pottwals handelt.
  • Bibergeil: Der Duftstoff Bibergeil wird auch Castoreum genannt und stammt aus den Drüsensäcken des Bibers. Das bräunliche, fetthaltige Sekret wird von den Tieren zur Fellpflege und Reviermarkierung genutzt. Als Duftnote erinnert Bibergeil an Baldrian und verströmt einen herben, aromatischen Geruch. Das Sekret stammt meist von toten Tieren, die bei der Biberjagd geschossen wurden.
  • Moschus: Moschus ist die wahrscheinlich bekannteste animalische Duftnote und wird aus dem Moschusbeutel männlicher Moschushirsche gewonnen. Dieser befindet sich am Bauch und sondert zur Brunftzeit einen markanten Duft ab, um Weibchen anzulocken. Entgegen seines Namens hat der Moschusochse nichts mit dem Riechstoff zu tun – sein Urin verbreitet lediglich einen ähnlichen Geruch.
  • Zibet: Zibet ist ein Sekret aus den Analdrüsen der Zibetkatze, das zur Reviermarkierung dient. Im unverdünnten Zustand riecht Zibet sehr unangenehm. Doch bei entsprechender Verdünnung entfaltet er ein ledriges, moschusartiges Aroma, das vor allem mit orientalischen Parfüms harmoniert. Natürlicher Zibet wird mit einem Löffel wöchentlich aus den Drüsentaschen der Zibetkatze entnommen.

Wohldosiert duften diese Riechstoffe sehr anziehend. In hoher Konzentration erinnern sie jedoch eher an unangenehmen Körpergeruch. Daher sollen Sie animalische Noten bei Ihren Parfümkreationen eher dezent einsetzen.

Tierische Duftstoffe in der Parfümherstellung

Animalische Riechstoffe wirken durch ihren betörenden Duft wie ein Aphrodisiakum und sind daher nicht nur in der Parfümerie, sondern auch in der alternativen Medizin und Homöopathie sehr begehrt. Aufgrund ihrer Seltenheit sind sie eine äußerst wertvolle und kostspielige Zutat, die nur für die edelsten Parfüms verwendet wurde. Die traditionelle Gewinnung dieser Substanzen sorgte jedoch dafür, dass einige Tierarten fast vor der Ausrottung standen oder unter nicht artgerechten Bedingungen gehalten wurden. Heute stehen Moschustiere und Biber in vielen Ländern unter Naturschutz, doch noch immer dürfen sie in einigen Teilen der Welt gejagt werden. Auch zahlreiche
Zibetkatzen leben bis heute in Gefangenschaft.
G-Cosmetic spricht sich gegen diese Form der Tierquälerei aus und verwendet ausschließlich animalische Essenzen, die durch Synthese hergestellt wurden. Diese Duftnoten unterscheiden sich in ihrem Aroma nicht von ihren natürlichen Pendants. Sie sind jedoch um einiges preiswerter und haben vor allem den Vorteil, dass kein Tier dafür leiden musste. Dadurch können Sie Ihre individuellen Parfümkreationen von G-Cosmetic mit gutem Gefühl genießen.
Animalische Noten werden mit Sinnlichkeit und sexueller Anziehung in Verbindung gebracht. Sie verleihen ihrem Träger – ebenso wie vielen Parfüms – das gewisse Etwas und haben einen stimulierenden Effekt. In warmen Duftakkorden symbolisieren sie Souveränität, Zuneigung oder Geborgenheit und eignen sich sowohl für feminine als auch maskuline Düfte. Tierische Duftnoten sind im Fond eines Parfüms am besten aufgehoben. Als lang anhaltende Basisnote können sie ihre volle Duftwirkung entfalten und verströmen mehrere Tage lang einen Hauch Unwiderstehlichkeit. Mit G-Cosmetic können auch Sie Ihren eigenen attraktiven Duft als Kleinserie gestalten.