Duftvorlieben

Unsere Duftvorlieben ändern sich ständig, genau wie unser Modegeschmack. Zahlreiche Faktoren wie Lebensstil, Alter, Herkunft und sogar Jahreszeit spielen eine Rolle bei der Auswahl Ihrer Lieblingsdüfte. Ob Sie sich nach den neuesten Parfümtrends richten oder Ihrer individuellen Linie treu bleiben: Inspiration für neue Düfte findet sich in den verschiedensten Dingen, von exotischen Urlaubsorten bis hin zum eigenen Gewürzregal. Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Duftvorlieben unserer Welt!

Dufttrends im Lauf der Geschichte

Duftvorlieben historisch

Historische Ereignisse sowie die Entdeckung neuer Duftessenzen und Methoden zur Gewinnung von Duftstoffen haben unsere Parfümvorlieben im Lauf der Zeit stark gewandelt. Bereits in der Antike wurde duftendes Räucherwerk aus getrockneten Hölzern, Harzen und Kräutern zu rituellen Zwecken verbrannt. Handelsstraßen aus dem Orient und Entdeckungsreisen in die Neue Welt brachten zahlreiche neue Duftstoffe nach Europa, die auch heute noch in vielen beliebten Damen- und Herrenparfüms enthalten sind.
Im 17. Jahrhundert gaben vor allem Parfümkreationen aus dem französischen Grasse in der europäischen Duftkultur den Ton an. Sie enthielten kostbare Blütenessenzen und dienten in erster Linie dazu, schlechte Gerüche zu überdecken. Wasser galt als unhygienisch, daher verlangte die französische Oberschicht beinahe täglich nach neuen Duftwässern. Im frühen 18. Jahrhunderts sorgte der italienische Parfümeur Giovanni Maria Farina für eine Trendwende in der Parfümerie. Er entwickelte das weltberühmte Kölnisch Wasser und machte damit leichte, dezente Düfte populär. Dazu war Kölnisch Wasser als erste Parfümkreation auch für den Mittelstand erschwinglich. Intensive Parfüms wurden in dieser Epoche negativ dem Adel assoziiert.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erregte eine Modedesignerin namens Coco Chanel großes Aufsehen, als sie mit Chanel N° 5 das ersten vollkommen synthetischen Parfüm lancierte. Bis heute ist der legendäre Damenduft eines der meistverkauften Parfüms der Welt. Die Möglichkeiten der Synthese von Duftstoffen sorgten für eine blühende Zukunft der Parfümerie. Jahrelang bestimmten Modeschöpfer mit ihren Parfümkreationen nicht nur den Modestil, sondern auch die aktuellen Dufttrends.
Während der Hippiekultur der Sechziger und Siebziger waren vor allem strahlende Blumendüfte, aber auch sinnlicher Moschus und Patschuli gefragt. In den Achtzigern ging es in der Parfümerie vor allem um Selbstfindung. Provokante, souveräne und geheimnisvolle Parfüms ergänzten die farbenfrohe und ausgefallene Mode jener Dekade. Parfümkreationen dufteten nach exotischen Blüten und Früchten, tierischen Duftnoten und Patschuli. Heute ist die Auswahl an Düften nahezu unendlich, Sie können sogar Ihr eigenes Parfüm gestalten! Der aktuelle Dufttrend erlaubt immer mehr fruchtige Noten bei Damendüften und Blumennoten bei Herrenparfüms. Alte Klischees werden aufgebrochen und die emotionale Wirkung von Düften ist wichtiger als je zuvor.

Duftvorlieben in Kosmetikprodukten

Duftvorlieben in der Kosmetik

Parfüm ist längst nicht die einzige Möglichkeit, angenehm zu riechen. Die meisten Pflegeprodukte, die Sie täglich benutzen, besitzen einen eigenen Duft – darunter Duschgel, Shampoo, Deodorant, After Shave, Hautcreme, Seife und sogar Gesichtswasser. Inzwischen besitzen viele beliebte Parfümkreationen eine passende Pflegeserie, damit Sie Ihren Lieblingsduft zu jeder Zeit genießen können. Dufttrends in der Parfümwelt haben somit auch Auswirkungen auf unsere Kosmetik. Parfümierte Pflegeprodukte werden sogar eher gekauft als geruchlose Varianten. Allerdings kommt es bei der Auswahl auf die Wirkung der verwendeten Duftnoten an.
Nicht grundlos bevorzugen die meisten Menschen frische oder blumige Duftkompositionen: Bestimmte Aromen haben eine positive Wirkung auf unsere Psyche und können sogar allein durch die Duftwirkung unser Erscheinungsbild beeinflussen. Zitrische Duftessenzen und grüne Noten haben ebenso wie einige Früchte eine belebende und stimmungsaufhellende Wirkung. So beginnen Sie Ihren Tag nach der morgendlichen Körperpflege voller Energie und guter Laune. Andere Düfte wie Vanille und Lavendel wirken dagegen beruhigend und stresslindernd. Dies beugt Hautunreinheiten und Faltenbildung vor.
Der pflegende Effekt reiner Duftessenzen sollte nicht unterschätzt werden. Mit parfümierter Kosmetik bringen Sie Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht, wie bei einer kleinen Aromatherapie. Parfümeure arbeiten daher stets an neuen Möglichkeiten, um den aktuellen Duftvorlieben gerecht zu werden. Seit einigen Jahren liegt beispielsweise essbares Deo immer mehr im Trend: Duftende Bonbons werden verzehrt und geben ihre wohlriechenden Aromen über die Haut ab, um Schweißgeruch zu überdecken. Wer weiß, welche Revolution in der Parfümerie uns als nächstes erwartet?

Parfümtrends aus aller Welt

Internationale Duftvorlieben

Unsere Kultur hat ebenfalls Einfluss auf unsere Duftvorlieben. In den Ländern der Welt gehen die Geschmäcker zum Teil weit auseinander. So ist Lavendel ein fast unverzichtbarer Bestandteil in französischen Parfüms und erinnert an Spaziergänge durch die blühende Provence. In Deutschland wird die Duftnote dagegen von vielen als altbacken empfunden. In tropischen Duftregionen greift man zu leichten, frischen Parfüms, während der Orient bis heute für intensive und extravagante Duftkompositionen bekannt ist. Der Ferne Osten mag es dagegen süß und lieblich und auf dem amerikanischen Kontinent sollen Parfümkreationen in erster Linie auffallen. Machen Sie sich selbst ein Bild unserer internationalen Duftvorlieben:

  • Die meisten Deutschen bevorzugen leichte Parfüms mit einem Hauch Exotik. Frische Noten werden in Damendüften mit blumigen oder fruchtigen Nuancen wie Himbeere und Jasmin kombiniert. Herrendüfte riechen frisch und holzig.
  • In Frankreich bestehen Parfümkreationen aus den schönsten Facetten der Provence. Lavendel und Jasmin verbinden sich mit Zitrusnoten zu unwiderstehlichen Duftakkorden. Chypre-Parfüms stehen hoch im Kurs.
  • Parfüms aus Großbritannien duften wie ein englischer Garten nach dem Regen. Die Briten parfümieren sich am liebsten mit Rose, Minze und dezenten Blütennoten.
  • Italienische Parfüms sind sehr abwechslungsreich. Bei den Damendüften werden immer neue Blütenakkorde komponiert, während Herrendüfte mit dem Spiel der Aromen prickelnder Zitrusfrüchte und Gewürze experimentieren.
  • Parfüms aus Spanien verströmen mit Zitrusdüften wie Orange und warmem Sandelholz mediterrane Leidenschaft. Kräuternoten wie Rosmarin wirken der Sommerhitze entgegen.
  • In den USA gehört Vanille zu den beliebtesten Duftnoten. Parfümkreationen aus den Vereinigten Staaten riechen süß und intensiv nach weißen Blüten und Gewürzen.
  • Die Parfümkultur in China ist noch recht jung. Viele Jahrhunderte war das Auftragen von Parfüm im Reich der Mitte eher unüblich. Heutzutage werden leichte, unaufdringliche Blütendüfte bevorzugt. Vor allem französische Duftkreationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
  • In Japan sollten Damen- und Herrenparfüms ebenfalls möglichst dezent sein. Grüne Noten werden mit Blüten, Früchten und Gewürzen kombiniert – dabei werden heimische Duftessenzen besonders gerne aufgetragen.

Natürlich sind diese Angaben nur Richtwerte, welche Dufttypen in den verschiedenen Kulturen besonders gern getragen werden. Wonach riecht Ihr Lieblingsparfüm? Stellen Sie sich jetzt mit G-Cosmetic Ihren individuellen Duft zusammen!

Parfümvorlieben nach Saison

Duftvorlieben nach Saison

Die Jahreszeit spielt nicht nur bei der Wahl unserer Kleidung eine wichtige Rolle. Je nach Duftsaison werden bestimmte Parfümkreationen bevorzugt. Natürlich dürfen Sie Ihren Lieblingsduft auch das ganze Jahr hindurch tragen, wenn Ihnen der Sinn danach steht. Mit einem individuellen Parfüm passend zur Jahreszeit umgibt Sie trotz Sommerhitze, Winterkälte oder trübem Wetter immer ein unwiderstehlicher Duft, der die Stimmung der Saison perfekt einfängt. Gönnen Sie nicht nur Ihrem Kleiderschrank etwas Abwechslung und finden Sie für jede Jahreszeit Ihr Parfüm zum Wohlfühlen!
Während der Frühlingstage werden überwiegend leichte, spritzige Parfüms getragen, die zum wechselhaften Wetter und den ersten zarten Sonnenstrahlen passen. Grüne Noten und Zitrusfrüchte holen Sie aus der Wintermüdigkeit. Im Herzen verbergen sich liebliche Blütenessenzen, die mit warmen Holznoten oder animalischen Akzenten abgerundet werden.
Im Sommer sind blumige und fruchtige Parfümkreationen mit spritzigen Kopfnoten gefragt. Zitrusdüfte und Aqua sorgen bei Frauen- und Männerdüften für die nötige Frische, um trotz der Sommerhitze einen kühlen Kopf zu bewahren. Exotische Duftnoten wie Mango, Ananas und Kokosnuss erinnern an entfernte Urlaubsziele und regen Ihre Fantasie an. Tierische Duftessenzen wie Moschus und Amber werden in dieser Saison eher sparsam verwendet, da sie an Schweißgeruch erinnern können.
Parfüm für den Herbst fängt die letzten Tage des Sommers ein, um uns während der herbstlichen Stürme und kalten Tage etwas Wärme zu spenden. Während dieser Saison dominieren die Essenzen von vertrauten Blumen und Früchten mit belebender Duftwirkung, zum Beispiel Lavendel, Rose, Apfel oder Birne. In den Basisnoten klingen warme Gewürze, Leder- und Gourmandnoten als harmonischer Duftakkord.
Die Winterzeit ist Hauptsaison für intensive Parfüms, da Kälte unsere Wahrnehmung von Gerüchen abmildert. Orientalische Duftkreationen und typische Weihnachtsdüfte finden sich in vielen Parfüms für den Winter. Sie sollen Gemütlichkeit und Geborgenheit ausstrahlen. Dabei helfen animalische Noten, Gewürze und intensive Blütendüfte. Auch Gourmandnoten kommen in Winterparfüms wunderbar zur Geltung.